Der AEP ist einer der ältesten Frauenvereine Innsbrucks
und wurde 1974 gegründet, wobei bereits seit 1971 ein loser Zusammenschluss
von Frauen - die "Aktion 144" - bestand.
Anlass sich zu organisieren, war für die Frauen der
Paragraph 144 des Strafgesetzbuches, der den Schwangerschaftsabbruch in
Österreich unter Strafe stellte. Alles begann mit einer Unterschriftenaktion,
die 1971 von Doris Linser gestartet wurde. Innerhalb weniger Wochen wurden
in Innsbruck 500 Unterschriften gegen den § 144 gesammelt. Gekämpft wurde
für die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruches, Aufklärung und die
Enttabuisierung von Sexualität und Verhütung.
Mit der AEP-Familienberatungsstelle wurde 1975 eine
Anlaufstelle geschaffen, wo Frauen in schwierigen Situationen v.a. in
Bezug auf Schwangerschaftskonflikte, Beziehungs- oder Scheidungsproblemen
Rat und Hilfe in Anspruch nehmen konnten.
Der AEP engagierte sich aber auch in der Bildungsarbeit,
veröffentlichte ab 1974 eine eigene Zeitschrift - die AEP-Informationen.
Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft -, eröffnete
1979 eine Frauenbibliothek und organisiert Veranstaltungen und Bibliotheksgespräche
zu frauenspezifischen Themen. Auch 30 Jahre nach Gründung des Vereins
sind dies die Schwerpunkte, in denen der AEP tätig ist.
AEP-Geschichte
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